Bewerber um die Nachfolge von Gerda Hasselfeldt stellen sich vor

Erstmals im Landkreis Dachau stellten sich am Abend im Gasthof Doll in Ried die vier Bewerber
um die Nachfolge von Gerda Hasselfeldt als Mitglied des Bundestages – Katrin Mair (Türkenfeld),
Dr. Georg von Hundt (Lauterbach), Anton Kreitmair (Kleinberghofen) und Florian Schiller (Dachau) –
zwei Ortsverbänden vor und stellten sich den Fragen von Mitgliedern und Gästen zu ihren
Positionen und Schwerpunkten.
Gewohnt launig führten die beiden CSU-Ortsvorsitzenden Karl Böller (Markt Indersdorf)
und Markus Arnold (Schwabhausen) durch den Abend.
Bereits in der Einladung hatten die Gastgeber vier Themen ankündigt, die als Leitfragen den Abend bestimmten:
die Haltung der Bewerber zur 3. Startbahn, zur Frage der Integration von Flüchtlingen,
zur Sicherung von Wohlstand und Lebensqualität und zur Energiewende.
Die Nachfrage von Landrat Stefan Löwl, welche Interessensschwerpunkte die Bewerber jeweils in Berlin
vertreten möchten, ermöglichten interessante Einblicke: während sich Katrin Mair als Spezialistin
für Forschung und Wirtschaftspolitik sieht und die innere Sicherheit hochhält, hat Florian Schiller
eindeutige Präferenzen für Wirtschafts- und Infrastrukturpolitik sowie Finanzen und Steuern.
Dass das Steckenpferd von Anton Kreitmair die Agrarpolitik ist, war nicht schwer zu erraten;
er selbst zählt zu dieser allerdings auch die Themen Umwelt-, Klima- und Verbraucherschutz
sowie die Energie- und Sozialpolitik.
Georg von Hundt schließlich ist aufgrund seines beruflichen Hintergrundes vor allem in gesundheitspolitischen
Fragen gut aufgestellt, möchte sich im Bundestag aber auch für soziale Themen, Verteidigung
und eine Steuerreform stark machen.
Die Fragerunde ergab einen bunten Strauß von Themen, angefangen vom kommunalen und privaten Wohnungsbau
über die Bewältigung der Flüchtlingskrise bis hin zur gefühlten Überfremdung der Gesellschaft.
Die vier Bewerber gaben ebenfalls Statements zur doppelten Staatsbürgerschaft, zur inneren Sicherheit,
zur Visa-Freiheit für die Türkei, zur Abschaffung der Wehrpflicht sowie zum neuen Teilhabegesetz,
zur Finanzierung des Gesundheitssystems und zur Pflege im Alter ab.
Am Ende freuten sich die rund 50 anwesenden Besucher über die Gelegenheit,
einen eigenen Eindruck von den vier Bewerbern um die Hasselfeldt-Nachfolge erhalten zu haben,
und über die ernsthafte politische Diskussion. Einigkeit bestand darin, dass es bei der nächsten Bundestagswahl
zu richtungsweisenden Entscheidungen für unser Land kommen wird und ein gutes bayerisches Ergebnis
dazu verhelfen muss, den für unsere Heimat wichtigen Positionen in Berlin Gehör zu verschaffen.

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Auf dem Foto (v.l.n.r.): CSU-Kreisvorsitzender Bernhard Seidenath, MdL, Ortsvorsitzender Karl Böller,
Anton Kreitmair, MdL, Katrin Mair, Florian Schiller, Dr. Georg von Hundt, Landrat Stefan Löwl,
Ortsvorsitzender Markus Arnold, Bürgermeister Franz Obesser

Pressemitteilung der CSU Schwabhausen – Bewerber um die Nachfolge von Gerda Hasselfeldt stellen sich vor
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